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Alle Kulturtipps in der Übersicht

Geboren wurde Ludwig van Beethoven von einer Frau, Maria Magdalena. Den Vater Johann überspringend, wird er gerne als der »größte Sohn« der Stadt Bonn bezeichnet. Dass Beethoven in Wien Karriere machte und auch dort begraben liegt, tut dieser metaphorischen Elternschaft keinen Abbruch…

Foto: Martin Janda Galerie, Wien

Im März 2020 zeigen die Kunstmuseen Krefeld in Haus Esters die erste Einzelausstellung des israelischen Fotografen Sharon Ya’ari in Deutschland. Ya’ari entwickelt für Haus Esters eine Schau in Auseinandersetzung mit der besonderen Atmosphäre und Ideengeschichte des Ortes. Die zwischen 1927 und 1930 von Ludwig Mies van der Rohe errichteten Villen Esters und Lange sind Ikonen des Neuen Bauens in Deutschland, Repräsentanten der europäischen Moderne.

Foto: Theater Hagen

Am Anfang von Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ steht Orpheus‘ tief empfundene Trauer um seine verstorbene Frau Eurydike. Ein Leben ohne sie kann er sich nicht vorstellen. Auch die Götter haben Mitleid mit Orpheus, der seinen Verlust so wunderschön besingt: Sie erlauben ihm, lebendig das Reich der Toten zu betreten – als Versuch, die Geliebte von dort ins wirkliche Leben zurückzuholen. Auf dem Weg ins Elysium muss Orpheus zunächst an den Furien vorbei, die er durch seinen Gesang besänftigen kann. Doch die Wiederbegegnung mit Eurydike ist getrübt: Die Götter haben Orpheus verboten, sich zu ihr umzudrehen – wenn er es doch tut, kann seine verstorbene Frau das Totenreich nicht mit ihm verlassen ... 

Foto: Ruhrfestspiele Recklinghausen

Die Ruhrfestspiele sind eines der ältesten, größten und renommiertesten Theaterfestivals Europas. Während der jährlichen Festspielzeit vom 1. Mai bis Mitte Juni verwandelt sich Recklinghausen in eine internationale Kultur- und Theatermetropole. Internationales Schauspiel- und Tanztheater und Koproduktionen mit großen deutschsprachigen Bühnen aber auch herausragende Produktionen der Off-Theaterszene sowie des Neuen Zirkus bilden den Kern des zeitgenössischen Programms. Performanceproduktionen, Bildende Kunst, Lesungen, Konzerte sowie neue Diskursformate suchen darüber hinaus die Auseinandersetzung mit relevanten politischen Fragen. 

Foto: © Courtesy of the artist, photo by Fred Dott

Vielen scheint die Gegenwart heute unbegreiflich und nicht zu fassen. Während wir uns täglich mit neuen Gegenwartsdiagnosen konfrontiert sehen, die sich in Schlagworten wie digitalem Wandel, postfaktischem Zeitalter, Migrationsgesellschaft oder Klimakrise verdichten, kommt uns die Erfahrung von Augenblick und Zeitgenossenschaft abhanden. Gestern, Heute und Morgen fallen ineinander. Die Zukunft ereignet sich bereits in der Gegenwart, die mit der Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat. Die Gegenwart erscheint uns entweder endlos oder ganz im Verschwinden.

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