Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster | LVR-LandesMuseum Bonn

Hochaltar aus Kloster Kamp, um 1450, St. Peter, Rheinberg. (Ausschnitt) | Foto: Stephan Kube, Greven; Bischöfliches Generalvikariat Münster, Kunstpflege
Hochaltar aus Kloster Kamp, um 1450, St. Peter, Rheinberg. (Ausschnitt) | Foto: Stephan Kube, Greven; Bischöfliches Generalvikariat Münster, Kunstpflege
WDR 3 Kulturtipp: 

29.6.2017 bis 28.1.2018


Unter dem Titel „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster“ erzählt die Sonderausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Zisterzienserordens.

Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts gründen die Zisterzienser mehr als 650 Klöster. Der sogenannte Konzern der Weißen Mönche durchdringt wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen werden zu einem dynamischen Element der europäischen Zivilisation.

Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa können die Spiritualität und die Lebenswelt der Klöster entdeckt werden. Die Ausstellung konzentriert sich auf die mittelalterliche Blütezeit des Ordens. Die Zisterzienser besinnen sich auf die Regel des heiligen Benedikt aus dem 6. Jahrhundert – „Bete und arbeite“ – und finden zu einer tiefen Religiosität, die von vielen Menschen bis heute bewundert wird. Sie fordern eine Reduktion auf das Wesentliche in Lebensführung, Kunst und Architektur. Sie schaffen Werte und Innovationen, die auch heute noch faszinieren.

Die Ausstellung stellt den Orden, seine Strukturen und seine Entwicklungen anhand von prachtvollen Gemälden, Skulpturen, Handschriften aber auch Alltagsgegenständen aus ganz Europa vor. Architekturmodelle, CAD-Rekonstruktionen, Musik und Mitmachstationen machen die Klosterwelt der Zisterzienser lebendig.


Weitere Informationen: www.landesmuseum-bonn.lvr.de