23.02.2014 - Hashtag Kultur - Der Kulturbetrieb in sozialen Netzwerken

Rund 100 Kulturmacher, Blogger und Twitterer sind der Einladung von WDR 3 gefolgt: Sie diskutieren heute im Kölner Funkhaus über soziale Netzwerke und Kultur. Was nützen Twitter, Facebook und Google+ dem Kulturbetrieb wirklich? Sie können die Sendung live im Radio hören - und online mitdiskutieren. Bei Twitter (#wdr3forum) oder direkt in unserem Live-Blog.

Facebook, Twitter, Xing: Kein zweiter Bereich des Internets hat sich in den letzten Jahren derart schnell entwickelt und an Akzeptanz gewonnen wie Social Media. Mittlerweile sind über 75 Prozent der Internetnutzer in Deutschland bei einem sozialen Netzwerk angemeldet, allein 25 Millionen beim Marktführer Facebook.

Für Millionen von Deutschen gehören Soziale Medien also zum Alltag. Auch der Kulturbetrieb ist längst in den Netzwerken aktiv und sucht dort seinen Platz. Theater, Museen und Konzerthäuser tauschen sich auf Facebook, Twitter und Co. mit ihrem Publikum aus, lassen es an Produktionen und Projekten teilhaben oder machen ihr Haus für einen Tag zur Twitter-Bühne.

Doch was bringen Soziale Medien der Kultur wirklich? Sind Aktionen wie Tweetups oder Twitter-Tage nur vordergründige Spielereien oder neue Kommunikationswege, die tatsächlich Mehrwert schaffen? Überträgt sich die Aufmerksamkeit des digitalen Daseins auf das analoge? Und: Muss sie das überhaupt?

Es diskutierten:

Wolfram Kähler, stellvertretender Programmbereichsleiter von WDR 3
Roland Nachtigäller, künstlerischer Direktor des Museums MARTa Herford
Christoph Müller-Girod, Social Media Manager und Strategic Consultant der CMG Media
Dirk von Gehlen, Leiter "Social Media/Innovation" bei der Süddeutschen Zeitung (SZ)

Moderation: Uwe Schulz
Redaktion: Silke Wortel

Hier gibt's den Live-Blog zum Nachlesen.

(Bildrechte: Mohr Design/WDR)