Alle Kulturtipps in der Übersicht

Das Ensemble von "Dogville" (Foto: Matthias Stutte)

Lars von Triers Film aus dem Jahr 2003 wurde schon mehrfach für die Bühne adaptiert. Eine fesselnde Reise durch den Irrgarten von Gut und Böse. Um so fesselnder, als hier – wie immer bei Lars von Trier, dem Erfinder der „Dogma“-Filmregeln – moralische Fragen mit ästhetischen einher gehen.

Impression von der Ausstellung | © Wiebke Siem, Foto: Annette Kradisch

Mit einer großen Einzelausstellung stellt das Lehmbruck Museum die Bildhauerin Wiebke Siem vor. Siems Werk kann im weitesten Sinne als narrativ bezeichnet werden, da es erzählerische Momente und Erinnerungen wecken kann. Ein wichtiges Thema ist ihr dabei die Kindheit, die für uns alle untrennbar mit Heimat verbunden ist.

Das Ensemble von "Sunset Boulevard" | © Martin Becker

Webbers weltberühmtes Musical, basierend auf dem gleichnamigen Film von Kult-Regisseur Billy Wilder, kombiniert die Rhythmen der 40er Jahre, musikalischen Ideen aus der Zeit des guten alten Hollywood-Films und Webbers typischen Musicalraffinesse und avancierte so zur Gallionsfigur des dramatischen Musicals.

Lucian Freud, "Quince on a blue Table", 1943-44. Sammlung Lambrecht-Schadeberg / Rubenspreisträger der Stadt Siegen Museum für Gegenwartskunst Siegen

Schon in Jugendjahren pflegte der englische Maler und Siegener Rubenspreisträger Lucian Freud (1922-2011) eine besondere Beziehung zu Tieren. Er hielt sich – so will es die biographische Literatur – lieber im Pferdestall auf, als dass er die Gesellschaft seiner Schulkameraden suchte. Mit seinen großformatigen, überwältigenden Aktgemälden erwarb er sich den Titel „Maler des Fleisches“. In der Siegener Überblicksschau sind insgesamt rund 30 Tierdarstellungen Lucian Freuds zu sehen, darunter Gemälde, Radierungen und Zeichnungen. Viele dieser Arbeiten stammen aus Privatbesitz und sind daher zum ersten Mal überhaupt öffentlich zugänglich.

Joachm Berger, Henning Strübbe (Foto: Björn Hickmann / stage-picture.de)

Zirkusdirektor Caribaldi hat Großes vor. In absoluter Vollendung möchte er Franz Schuberts „Forellenquintett“ aufführen. Zwar erklingt in diesem Schauspiel Franz Schuberts „Forellenquintett“ nicht, jedoch ist „Die Macht der Gewohnheit“ ein durch und durch musikalisches Werk. Thomas Bernhard verwendet Worte und Phrasen geradezu leitmotivisch, und lässt die Sprachmelodie rhythmisch fließen. Kreist Thomas Bernhards Komödie auf den ersten Blick um den Perfektionszwang von Musikern und Artisten, ist sie auf den zweiten Blick eine Metapher für das Leben.

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