Alle Kulturtipps in der Übersicht

Installation Harald Fuchs 2015 | Foto Jürgen Vogel/LVR - LandesMuseum Bonn

Wissenschaft, Erkenntnis und Beweis; Mythos, Glaube und Magie – gibt es tatsächlich eine beruhigend klare Grenze zwischen wissen und nicht wissen? Sind die Wahrheiten zu allen Zeiten und an allen Orten gleich? Harald Fuchs interessieren in seiner künstlerischen Arbeit Quantenphysik ebenso wie Schamanismus, Gentechnologie ebenso wie die uralten Praktiken und Weisheiten von Naturvölkern. Eine eigens für das Themenspektrum und die Räumlichkeiten des LVR-LandesMuseum entwickelte Installationen des Künstlers Harald Fuchs vom 5. Februar bis 3. Mai 2015.

Nickolas Muray: Frida auf dem Bauch, 1946

Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo wurde mit ihrer einzigartigen Malerei weltbekannt, in der sie ihr bewegtes Leben verarbeitete – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst nach Kahlos Tod aber öffnete sich ein riesiges privates Fotoarchiv, das noch einmal ganz neue Einblicke vermittelt: Bilder der Familie, ihres politischen Kampfes, ihres versehrten Körpers.

Foto: Veranstalter

Kaum ein Werk der Musikgeschichte wurde aufgrund seiner Entstehungslegende zu einem derart faszinierenden Mythos wie das die Hörer ungebrochen in Bann schlagende Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart. Er erkrankte während der Komposition und starb, bevor er sie vollenden konnte, mit nur 35 Jahren. Das unvollendete Werk nun im Dialog mit Werken großer Meister vom Barock bis in unsere Tage am 5. Februar 2015 in der Philharmonie Essen.

Nigel Kennedy | Rechte: Rankin

Nigel Kennedy gilt seit über 25 Jahren als einer der genialsten Geiger der Klassikszene. Kennedy versteht sich selbst als Grenzgänger zwischen verschiedenen Musikstilen. Er setzt sich über die eingefahrenen Rituale des klassischen Konzertbetriebs hinweg und bringt so in seinen Konzerten vom jugendlichen Punk bis zum Rockfan alle zusammen.

Ragna Schirmer | Bildrechte: Robert Daemmig

Ragna Schirmer, eine der international renommiertesten Pianistinnen unserer Zeit, hat in Leverkusen u.a. mit Bachs „Goldberg-Variationen“  und Beethovens  Erstem  Klavierkonzert begeistert. Nun erkundet sie im Rahmen des Saisonthemas „Spiel ohne Grenzen?“ bei Händel, Haydn, Beethoven und Corigliano den kompositorischen Umgang mit Ordnung und Freiheit, mit Formenstrenge und Improvisation, mit Thema und Variation – ein so spannendes wie kontrastreiches Spiel mit und ohne Grenzen.

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