Alle Kulturtipps in der Übersicht

Brigitta Kele (Donna Elvira), Richard Šveda (Don Giovanni) | Foto: Hans Joerg Michel / Deutsche Oper am Rhein

Es beginnt mit einem Gewitter: Kinogänger werden sich an den Filmklassiker „The Rocky Horror Picture Show“ erinnert fühlen, wenn Zerlina und Masetto durchnässt und Schutz suchend in ein verwunschenes Schloss und damit mitten hinein in die Legende von Don Juan geraten. Regisseurin Karoline Gruber sieht in Don Giovanni eine Energie verkörpert, die einer Befreiung gleichkommt. Frei sein von Konventionen, vorgefertigten Lebensmustern, moralischen Rücksichten und emotionalen Barrieren – Don Giovanni will alle befähigen, ihr Leben zu ändern. Mozarts Don Giovanni am 19. und 28. Februar wieder im Opernhaus Düsseldorf.

Peter Lacroix | Foto: Anne Gold

Die Ausstellung „Pur“ stellt Peter Lacroix (1924 – 2010) vor, einen der bedeutendsten Aachener Künstler, dessen Wirkung auch nach außen strahlte. Im Laufe der Jahre hat sich Peter Lacroix immer wieder als Ausstellungsmacher betätigt und viele Gruppenausstellungen initiiert und organisiert. Er war Mentor und Anreger der jüngeren Aachener Künstlergeneration. Rund 100 Arbeiten aus den Jahren von 1950 bis 2010 sind im Ludwig Forum für Internationale Kunst zu sehen.

Jüdische Kulturtage Rheinland 2015 - Logo

Das Motto der Jüdischen Kulturtage im Rheinland 2015 verweist auf das Jahr 1945. Denn vor 70 Jahren begann für die Überlebenden der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft die Reise in ein neues, damals noch sehr ungewisses Leben. Sie kamen aus dem Elend. Ihr Gepäck waren die Erinnerungen an die unvorstellbaren Grausamkeiten. Um sie herum nur Zerstörung und die Auswirkungen des 2. Weltkrieges. War unter diesen Bedingungen ein Leben wieder möglich, ein jüdisches Leben im Nachkriegsdeutschland? Konnte es einen Neuanfang geben? Wie und wo?

Schauspieler Thomas Büchel | Foto: Sabrina Weniger

Zu einem literarischen Leckerbissen in der Reihe „Freischuss“ lädt das Schauspiel Essen am Freitag, dem 13. Februar 2015 ab 20 Uhr in die Heldenbar des Grillo-Theaters ein. Im Zentrum des Abends steht „Hirn“ von Rainald Goetz. Der Schauspieler Thomas Büchel hat Ausschnitte aus Goetz’ Textsammlung zu einer rasanten Lesung verdichtet. An Büchels Seite lesen seine Ensemblekollegen Axel Holst und Stephanie Schönfeld.

Dortmunder Philharmoniker | Foto: Björn Hickmann

Die Dortmunder Philharmoniker spielen Stücke von Lera Auerbach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Dmitri Schostakowitsch am 10. und 11. Februar im Konzerthaus Dortmund.

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