Alle Kulturtipps in der Übersicht

Anton Pleva (Foto: Veranstalter)

Shakespeares Othello ist vor gut 400 Jahren entstanden. Es ist ein Drama von archaischer Wucht, das über Begehren, Eifersucht und Ausgrenzung erzählt und seitdem Theaterleute in aller Welt zur Auseinandersetzung herausgefordert hat. Das Spiel mit Perspektiven wird in der Inszenierung von Dariusch Yazdkhasti auch über ein Spiel mit der Kamera erzählt. Der „Mohr“ in unserer enger zusammenrückenden Welt hat für ihn viele Gesichter. Ebenso wie die Angst.

Foto: Heinrich Krempel, Nachlass Josef Feldmann

Die DASA erzählt Glockengeschichten. Glocken sind „heavy metal“, schweres Metall. Jede Glocke ist einzigartig in Form, Klang und Funktion. Die Ausstellung zeigt, wie Glocken entstehen: vom Entwurf auf dem Holzbrett, über den traditionsreichen Guss bis zu den unterschiedlichsten Arten ihrer Nutzung. Die Ausstellung lädt dazu ein, Glocken zuzuhören und sie selbst zum Läuten zu bringen. Als Arbeitswelt Ausstellung geht es zudem um Berufe rund um die Glocke.

586 DER TRAUM DES TOTEN INDIANERS, 1964, Mixed media, 630 x 560 mm, Fotografie: Tobias Roch, © 2014 Namida AG Glarus, Schweiz

Das Recht auf die freie Gestaltung des persönlichen Umfelds, ökologisches Denken, der Austausch unterschiedlicher Kulturen: Viele Impulse des "weisen Rebellen" Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) sind heute hoch aktuell. Einen repräsentativen Überblick über das gesamte Schaffen des österreichischen Universalkünstlers liefert die Ausstellung im Osthaus Museum Hagen. Mit circa 130 Werken aller Schaffensperioden spiegelt die Schau die inneren Welten und äußeren Handlungen einer Ausnahmepersönlichkeit, die bis heute zum Hinterfragen alltäglicher Selbstverständlichkeiten herausfordert.

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Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein! Hochmut, Zorn, Neid, Habgier, Trägheit, Wollust, Völlerei sind die Todsünden, die die Figuren in der Geschichte um- und häufig auch antreiben. Laster und Lüste, Scham und Schamlosigkeiten, Schuld und Unschuld: Gibt es ein Leben ohne Sünde? Ist Krankheit Sünde? Wann bin ich ein guter Mensch? Erneut erarbeitet Sandra Anklam gemeinsam mit Patienten und Mitarbeitern des LWL-Universitätsklinikums eine Inszenierung im Theater Unten, die im März auch in den Räumen des Klinikums zu sehen sein wird.

Ensemble Sarband und Derwische | (c) Veranstalter

Leidenschaften prägen unser Leben. Emotionen ergreifen das Gemüt und lassen es nicht wieder los. Im ursprünglichen Sinne des Wortes tragen diese Emotionen dazu bei, Leiden zu schaffen und manchmal führen sie sogar zum Tod. Inmitten der Passionszeit greift das Kölner Fest für Alte Musik das Thema „Passions“ auf und wirft musikalisches Licht auf bisweilen dunkle Gefühle.

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