Alle Kulturtipps in der Übersicht

Hausikonostase Nordrussland, 16. Jh., Eitempera auf Fichtenholz, 31,5 x 96,2 cm, erworben 1955 aus der Slg. Prof. Dr. Martin Winkler (Inv. Nr. 202) © Ikonen-Museum Recklinghausen

Eine Sonderausstellung im Ikonen-Museum Recklinghausen bringt erstmals Ikonenschätze  aus  dem  bulgarischen  Varna  am  Schwarzen  Meer  nach  Deutschland.  Vom  22.  März  bis  14.  Juni  2015  sind  vierzig  –  zum  Teil  sehr großformatige und farbenprächtige – Ikonen des 17. bis 19. Jahrhunderts zusehen. Die für die Wiedergeburtszeit in Bulgarien charakteristischen Ikonen zeigen Darstellungen von Christus, der Muttergottes, von Kirchenfesten und Heiligen, aber auch von sonst selten zu findenden Motiven – die Highlights der Ikonenabteilung des Archäologischen Museums in Varna.

Das Gustav-Lübcke-Museum

Nach rund anderthalbjähriger Bauphase öffnet das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm erneut seine Pforten. Alle Dauerausstellungsbereiche wurden komplett überarbeitet und laden nun mit prägnanten Texten, großformatigen Bildern und Hands-on-Stationen zum Anfassen und zu einem ganz neuen Blick auf die bekannten Bestände ein.

Claudia Hübschmann; im Hintergrund: Mark Oliver Bögel, Florian Steffens (Foto: Oliver Berg)

Maria Stuart, die Königin von Schottland, sucht Schutz bei ihrer Verwandten Elisabeth, der Königin von England. Diese fürchtet jedoch, die Schottin könne ihre rechtlichen Ansprüche auf den englischen Thron geltend machen und lässt sie verhaften. So ist die fragwürdige Fähigkeit des Menschen zu Macht und Gerechtigkeit das zentrale Motiv dieses 1800 uraufgeführten Dramas von Friedrich Schiller.

Anne-Sophie Mutter (Foto: Pascal Amos Rest)

Anne-Sophie Mutter im Konzerthaus Dortmund. Zusammen mit dem Royal Concertgebouw Orchestra aktiviert sie die spätromantischen Sinne - mit Jean Sibelius' einzigem Violinkonzert.

Cinderella (Foto: Veranstalter)

Wohl jeder kennt das Märchen „Aschenputtel“ der Brüder Grimm: Ein Mädchen wird von seiner bösen Stiefmutter unterdrückt und fristet ein karges Dasein bis der Prinz es eines schönen Tages errettet. Der belgische Choreograph Stijn Celis zeichnet die Geschichte in seiner Ballett-Version als modernes Familien-Porträt: Für ihn ist Cinderella nicht das naive Mädchen, das nur auf seinen Prinzen als Erlöser wartet. Vielmehr zeigt sie sich als willensstarke junge Frau, die sich dagegen wehrt, fremdbestimmt zu sein und lernt, eigenständig zu handeln. So gewährt Celis‘ Interpretation des Märchens ungewöhnlich einfühlsame Einblicke in einen der aufregendsten Lebensabschnitte eines Menschen: das Erwachsenwerden.

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