Alle Kulturtipps in der Übersicht

Foto: Veranstalter

Kaum ein Werk der Musikgeschichte wurde aufgrund seiner Entstehungslegende zu einem derart faszinierenden Mythos wie das die Hörer ungebrochen in Bann schlagende Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart. Er erkrankte während der Komposition und starb, bevor er sie vollenden konnte, mit nur 35 Jahren. Das unvollendete Werk nun im Dialog mit Werken großer Meister vom Barock bis in unsere Tage am 5. Februar 2015 in der Philharmonie Essen.

Nigel Kennedy | Rechte: Rankin

Nigel Kennedy gilt seit über 25 Jahren als einer der genialsten Geiger der Klassikszene. Kennedy versteht sich selbst als Grenzgänger zwischen verschiedenen Musikstilen. Er setzt sich über die eingefahrenen Rituale des klassischen Konzertbetriebs hinweg und bringt so in seinen Konzerten vom jugendlichen Punk bis zum Rockfan alle zusammen.

Ragna Schirmer | Bildrechte: Robert Daemmig

Ragna Schirmer, eine der international renommiertesten Pianistinnen unserer Zeit, hat in Leverkusen u.a. mit Bachs „Goldberg-Variationen“  und Beethovens  Erstem  Klavierkonzert begeistert. Nun erkundet sie im Rahmen des Saisonthemas „Spiel ohne Grenzen?“ bei Händel, Haydn, Beethoven und Corigliano den kompositorischen Umgang mit Ordnung und Freiheit, mit Formenstrenge und Improvisation, mit Thema und Variation – ein so spannendes wie kontrastreiches Spiel mit und ohne Grenzen.

Anett Fritsch (Adina), Ovidiu Purcel (Nemorino), Luiza Fatyol (Giannetta), Chor (Bildrechte: Hans Jörg Michel)

Am Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr,  hebt sich im Opernhaus Düsseldorf der Vorhang für einen der größten Opernerfolge Gaetano Donizettis: „L’elisir d’amore“ kommt nur auf den ersten Blick als federleichte Komödie daher. Die Geschichte erzählt gleichermaßen von den Nöten eines verzweifelt Liebenden, wie von denen, die daraus Kapital schlagen und vom Opportunismus einer stets anpassungsbereiten Gesellschaft. Aus diesen Alltagszutaten mixte Donizetti 1832 eine musikalisch mitreißende Oper, die Regisseur Joan Anton Rechi mit feinem Sinn für Komik und Poesie in Szene gesetzt hat.

Herlinde Koelbl vor ihren Fotos in der Ludwig Galerie Oberhausen (Bildrechte: WDR/Tenta)

In dieser umfangreichen Überblicksausstellung wird das Werk einer der profiliertesten deutschen Fotografinnen vorgestellt. Von Anfang an zeigte sich ihr besonderes Gespür für den Menschen, eigenwillige Themen und ihr Ansatz, in Langzeitprojekten zu arbeiten. Doch wäre es zu kurz gegriffen, Herlinde Koelbl allein als Fotografin zu sehen. Zu zahlreichen ihrer Projekte gehört eine umfangreiche Text und Interview-Arbeit. Filme und Videoinstallationen komplettieren ihr Werk.

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