Alle Kulturtipps in der Übersicht

Valer Barna-Sabadus (Xerxes), Torben Jürgens (Ariodates) FOTO: Hans Jörg Michel

Es war ein wahrer Theaterrausch, der die Zuschauer der acht ausverkauften Aufführungen von Georg Friedrich Händels (1685–1759) „Xerxes“ zu Beginn des Jahres 2013 ergriffen hatte. Jetzt kehrt er wieder, der liebestolle Perserkönig in Gestalt des phänomenalen Countertenors Valer Sabadus. Eine „barocke Muppet-Show“.

Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas 1983, C-Print, 124 x 164 cm, © Wim Wenders

Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers im Jahr 2015 zeigt das Museum Kunstpalast in Kooperation mit Wenders Images und der Wim Wenders Stiftung eine Auswahl von ca. 80 großformatigen Fotografien, die stets analog, ohne Kunstlicht, ohne Stativ entstanden sind. Das Spektrum reicht von den frühen Schwarz-Weiß-Fotografien über die monumentalen Landschaftspanoramen bis hin zu erst im letzten Jahr entstandenen Fotografien.

Klavier-Festival Ruhr 2015

Das Klavier-Festival Ruhr – das “weltweit bedeutendste Klavierfestival“ (FonoForum) – präsentiert auch 2015 von Mitte April bis Mitte Juli in rund 65 Konzerten international herausragende Künstler in einzigartiger Konzentration. Klassik und Jazz, Recitals, Kammer- und Orchesterkonzerte, Meisterkurse und Liederabende spiegeln das außerordentlich vielfältige Konzertangebot des Festivals.

Kolja Blacher (kolja-blacher.com)

2013 brachte Kolja Blacher gemeinsam mit dem Münchner Kammerorchester Brett Deans „Electric Preludes“ zur Deutschen Erstaufführung und lernte dafür sogar ein neues Instrument: Die sechssaitige elektrische Violine fordert dem Geiger ganz ungewohnte Spielweisen ab, beschert dafür aber ein enorm erweitertes Ton- und Klangspektrum. Brett Deans impulsreiche, vibrierende Musik fängt den Hörer mit ihrem ganz unmittelbaren Klangreiz ein, der sich keineswegs nur Freunden der Neuen Musik erschließt.

Aida (Foto: Matthias Jung)

Regisseur Philipp Himmelmann stellt die persönlichen Beweggründe der Figuren in den Mittelpunkt seiner Inszenierung. Abseits der großen Tableaus und Aufmärsche ist es vor allem Aida, die das emotionale Kraftfeld der Oper bestimmt: Als Gefangene in einem fremden Land, hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Radamès und der Loyalität zu ihrem Volk, aber auch konfrontiert mit der Königstochter Amneris, in der Radamès die standesgemäß Liebende finden würde, erscheint ihr der Tod schon früh als einziger Ausweg aus dem persönlichen Leid.

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