Alle Kulturtipps in der Übersicht

Alexander Rodtschenko, Stabhochsprung, 1937, © 2014 Alexander Rodtschenko bei VG-Bild-Kunst, Bonn/ Rodtschenko und Stepanowa Archiv, Moskau

Die Künstler der russischen Avantgarde in den 1920er Jahren entwickelten eine eigenwillige revolutionär-ungegenständliche Darstellungsweise. Die Ausstellung zeigt, wie aus der bildenden Kunst kommende Impulse auch das neuartige Medium Fotografie durchdringen.

Christian Ehring (Foto: Harald Hoffmann)

Die Zuschauer erwartet eine Mischung aus Theater, Musik und hochaktueller politischer Satire: Christian Ehring steht als „schräger“ Nachrichtensprecher Elmar Stelzwedel auf der Bühne. Dieser war jahrelang die Nummer eins der Spätnachrichten: seriös, professionell und immer gut frisiert. Doch dann wurde er wegen eines einzigen Kommentars fristlos entlassen. Und plötzlich versteht der, der immer alles verstand, die Welt nicht mehr.

Ruhrfestspiele Recklinghausen Logo

Unter dem Motto „Tête-à-tête. Ein dramatisches Rendezvous mit Frankreich“ blicken die Ruhrfestspiele vom 1. Mai bis 14. Juni 2015 auf die Literatur und Dramatik Frankreichs. Durch die tragischen Ereignisse in Paris erhielt das diesjährige Festspielthema unerwartet eine neue Bedeutung. Gegensätze und Gemeinsamkeiten erscheinen plötzlich in anderem Licht. Dies lässt auch die Spielzeit 2015 nicht unberührt.

Alles ist erleuchtet (Foto: Birgit Hupfeld)

In seinem Debüt-Roman “Alles ist erleuchtet” (2002) begibt sich Jonathan Safran Foers fiktives Alter Ego auf die Spur seiner im Holocaust verfolgten Vorfahren und schließt dabei eine Freundschaft, die Grenzen überschreitet. Gemeinsam schreiben die beiden ungleichen Literaten ihre Familiengeschichte(n) weiter: Geschichten von Liebe und Krieg, Vertrauen und Verrat, in denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen.

Ensemble von "Hoffmanns Erzählungen" (Foto: Veranstalter)

In Offenbachs fulminantem Werk wird der Dichter nun selbst zur Opernfigur und begegnet seinen erschaffenen Protagonistinnen auf diese Weise leibhaftig – was Hoffmann sicherlich gefallen hätte! So changiert die vielschichtige Bühnenhandlung zwischen Traum und Wirklichkeit, und auch die Musik pendelt zwischen operettenhaft-ironischem Tonfall und süffigen Opernklängen. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Kaleidoskop aus Zauberei und Sinnestäuschungen und ein Plädoyer für die Kunst, die Leidenschaft und die rauschhafte Ekstase.

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