Alle Kulturtipps in der Übersicht

Diana Ramaekers - Licht Resonanzen 2013 (© Diana Ramaekers)

Dunkelheit verschluckt die Welt um uns herum. Ein Raum ohne Licht, ohne Schatten und ohne Farben hat etwas Beängstigendes oder Verstörendes. Die fast vollständig dunklen Ausstellungsräume im Zentrum für Internationale Lichtkunst hüllen die Besucher ein und lassen erst nach einer kurzen Phase der Gewöhnung die Kunstwerke der Ausstellung ¡DARK! erkennbar werden.

Francisco de Zurbarán, Heiliger Franziskus in Meditation, ca. 1630-35, Öl auf Leinwand, 124,5 x 163,5 cm, Düsseldorf Museum Kunstpalast, © Stiftung Museum Kunstpalast , Foto: Horst Kolberg /ARTOTHEK

Das Museum Kunstpalast widmet dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarán (1598 – 1664) erstmalig in Deutschland eine Retrospektive mit rund 70 Werken. Zurbarán gilt neben Velázquez nicht nur als einer der bedeutendsten Vertreter des glanzvollen Goldenen Zeitalters in Spanien, er zählt auch zu den Großen der europäischen Malerei.

b.25 - BILDIDEE und FOTO: Gert Weigelt

Neoklassik im 20. Jahrhundert – wie vielfältig, elegant, atemberaubend virtuos und auch sexy drei Meister ihres Fachs das klassische Ballett in ihre Zeit geführt haben, das präsentiert Martin Schläpfer mit b.25 am 10. Oktober um 19.30 Uhr zur Eröffnung der Ballettsaison im Opernhaus Düsseldorf.

Silvia Weiskopf, Tobias Roth, Jörg Malchow (Foto: Birgit Hupfeld)

Was Maik mit Tschick in diesem Sommer erlebt, stellt jede noch so coole Party dieser Welt in den Schatten: ein geklauter schrottreifer Lada, 200 Euro, keine Handys, keine Landkarte und ab in die Walachei. Offroad. Gewitter über dem Weizenfeld. Plötzlich riecht alles nach Abenteuer und die Freiheit scheint grenzenlos … Wie ein Roadmovie erzählt Wolfgang Herrndorfs Roman von Ausbruch, intensivem Leben und seltsamen Begegnungen, von jugendlichem Leichtsinn und vom Schmerz und der Schönheit des Erwachsenwerdens.

Ein orthodoxer Jude mit Schläfenlocken am Bahnhof "Zoologischer Garten" in Berlin (Foto: Holger Biermann (2011))

Die Fotografien von Holger Biermann, Rafael Herlich und Benyamin Reich umspannen die Jahre 2000 bis 2015 und dokumentieren jüdisches Leben und Kultur aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Ausstellung will anregen zur Auseinandersetzung mit der Frage: Wie selbstverständlich ist jüdisches Leben in Deutschland 70 Jahre nach dem Holocaust?

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