Alle Kulturtipps in der Übersicht

Jan Albers in der Von der Heydt-Kunsthalle (Rechte: Jan Albers)

Die umfangreiche Einzelausstellung des Düsseldorfer Künstlers Jan Albers konzentriert sich überwiegend auf aktuelle Werke aus den vergangenen drei Jahren, in denen die Arbeiten mehr und mehr die Fläche verlassen, raumgreifend und dreidimensional werden. Die Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle ist mehr als nur die Summe ihrer einzelnen Teile; sie ist als „Parcours Mortale“ (Jan Albers) konzipiert und wird so zu einer Versuchsanordnung, die den umgebenden Raum der Werke mitdenkt.

Chuck Close, Richard,1969, Acrylfarbeauf Leinwand, 274 x 214 cm, Sammlung Ludwig, © Ludwig Forum Aachen, Foto: Anne Gold

„Le Souffleur“, 15 Kunst-Räume, in denen sich Werke der Sammlungen Schürmann und Ludwig subtil und auf Augenhöhe begegnen und sich dabei gegenseitig kommentieren – für den Titel stand ein Kunstwerk von Olivier Foulon Pate. Zu sehen sind etwa 50 Werke aus der Sammlung Ludwig und etwa 200 Arbeiten aus der Sammlung Schürmann.

Treppenhaus im Schloss Augustusburg (Rechte: Veranstalter)

Vom Lied bis zur Oper, von der Sonate bis zur Sinfonie und von Barock bis Jazz – das Programm der 57. Brühler Schlosskonzerte ist breit gefächert und gleichzeitig fein abgestimmt auf die Hauptaufführungsstätte: das Prunktreppenhaus von Schloss Augustusburg. Brandneue wie auch wohlbekannte Ensembles, renommierte Originalklang-Formationen und herausragende Solisten werden das Schloss und die umliegenden Kirchen an 21 Konzertabenden von Mai bis August mit Klängen füllen.

v.l.n.r. Andrej Bielow, Kit Armstrong, Adrian Brendel (Rechte: Veranstalter)

Der legendäre Altmeister Alfred Brendel hat zwar vor einigen Jahren seine Karriere als Pianist beendet, hält dem Klavier-Festival Ruhr aber auch weiterhin die Treue. So ist er auch dem renommierten Trio rund um seinen Sohn Adrian eng verbunden geblieben und gestaltet seinen diesjährigen Vortrag gemeinsam mit diesem.

Flora Frontansicht (c) Köln Kongress

Mit Tango-Rhythmen wartet das 2. Florakonzert des Gürzenich-Orchesters Köln auf: Auf dem Programm stehen Werke des argentinischen Komponisten und Akkordeonisten Astor Piazzolla mit so klangvollen Titeln wie „Adiós Nonino oder „Libertango“. Piazolla, der bereits als Kind mit dieser Form der Musik in Berührung kam, gilt heute als Begründer des „Tango Nuevo“. Ergänz wird das Konzert durch zwei Werke Antonio Vivaldis aus den Opern „Arsilda, Regina di Ponto“ und „Il Gustino“ in einem Arrangement für Streichquintett und Akkordeon.

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