Alle Kulturtipps in der Übersicht

Muskau, Blick vom Tempel der Beharrlichkeit (Ausschnitt), aus: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, 
Andeutungen über Landschaftsgärtnerei 1834 © Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“

Ein genialer Gartenkünstler wird wiederentdeckt: Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871), eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Er begriff den Garten, wie er es selbst formulierte, als eine „begehbare Bildergalerie“, in der alle paar Schritte eine zum Kunstwerk idealisierte Natur immer wieder Überraschendes bot.

Joachim Król (Foto: Robert Eikelpoth)

Zum Abschluss der Spielzeit vereinen sich die Künste - und so auch die Philharmonie, die Essener Philharmoniker und das Aalto Ballett der Theater und Philharmonie Essen -, um vor der Sommerpause gemeinsam zu genießen und zu feiern. Märchenhafte, romantische und dramatische Szenen werden sich in der Philharmonie und im Stadtgarten ereignen - und über die drei Teile des Abends wird eine Shakespeare-Collage durch mehrere Jahrhunderte entstehen, die vielfältiger nicht sein könnte.

Jacques Offenbach

In Offenbachs fulminantem Werk wird der Dichter selbst zur Opernfigur und begegnet seinen erschaffenen Protagonistinnen auf diese Weise leibhaftig – was Hoffmann sicherlich gefallen hätte! Das Ergebnis ist ein faszinierendes Kaleidoskop aus Zauberei und Sinnestäuschungen und ein Plädoyer für die Kunst, die Leidenschaft und die rauschhafte Ekstase.

© Sven Lorenz/ Stiftung Zollverein

Welches Instrument könnte den Gesang einer Nachtigall besser zum Kunstwerk erheben als eine Blockflöte? In der zeitgenössischen Vertonung von Andersens Märchen „Die Nachtigall“ brilliert die dänische Blockflötenvirtuosin Michala Petri – als Höhepunkt eines expressiven „Vogelkonzertes“ von ChorWerk Ruhr. Weitere Werke aus der Spätrenaissance für Chor und Blockflöte stimmen darauf ein.

 Situation mit Doppelgänger | © Oliver Zahn

Das Theater ist, wie die gesamte Gesellschaft, auf der Suche nach Standpunkten, von denen aus wir auf die Gegenwart blicken könnten. Wo so etwas wie ein kurzes Innehalten zumindest momentweise möglich wäre. Von wo aus wir den nächsten Schritt planen könnten. Die zum diesjährigen Impulse Theater Festival eingeladenen Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum betrachten die Gegenwart, um sich einen Reim auf sie zu machen, mal dokumentarisch, mal analytisch, mal konzeptig klar, mal poetisch imaginierend.

Seiten