Alle Kulturtipps in der Übersicht

Emil Schumacher, Knospende Kastanienzweige,1947, Tempera und Aquarell, 50,5 × 40 cm, Courtesy Galerie Ludorff, Düsseldorf. © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/Emil Schumacher (Ausschnitt)

Das reale Erscheinungsbild des Baumes, wie zahlreicher anderer Figurationen, ist im Schaffen des gestisch-abstrakten Malers Emil Schumacher eine der Konstanten, die nach gänzlich abstrakten Werkphasen als Motiv noch einmal neue Bedeutung erlangten. Über das im Spätwerk wiederkehrende Motiv Baum lässt sich die Umwandlung des Naturerlebens in die Bildsprache des Künstlers nachempfinden.

Babak Kazemi | Exit of Shirin & Farhad #12, 2012 | Druck auf Dibond, 100 x 70 cm. | © der Künstler

Die Ausstellung geht der Parallelität von magischem Teppich und technischem Fluggerät mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln nach: Objekte, Zeichnungen, Fotos, Videos und Installationen kreisen zwischen Faszination und Schrecken um ein historisches Thema von großer Aktualität.

Seine künstlerische Volljährigkeit vermeldete der erst 19jährige Kanadier Jan Lisiecki mit zwei griffigen Mozart-Konzerten, die er für die Deutsche Grammophon eingespielt hat. Im Rahmen der Historischen Stadthalle spielt der ernsthafte junge Mann, dem jede Manieriertheit fremd ist und der das Publikum durch seine natürliche Spielweise in Bann schlägt, mit dem Zürcher Kammerorchester die beiden bekannten Konzerte KV 466 und 467.

Fugit - Interaktives Musiktheater | Theatergruppe Kamchàtka | Rechte: Zamus

Das Fest für Alte Musik 2016 fragt unter dem Motto "I Have a Dream" nach den Hoffnungen und Utopien, die sich in vergangenen Zeiten wie auch ganz aktuell heute Menschen immer wieder machten und machen – und natürlich besonders nach deren Reflektionen und Resonanzen in der Musik.

Mahler Chamber Orchestra  © Molina Visuals

Großes Orchester, Fernorchester, Orgel, Glocken, großer Chor und zwei Gesangssolistinnen. Kurz: Gustav Mahlers 2. Sinfonie. Eine ausgedehnte Totenfeier mit rauschendem Ausklang. Dem kann man sich nicht entziehen.

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