Alle Kulturtipps in der Übersicht

Köln, Dom, Korneliushorn aus St. Severin | © Dombauhütte Köln / Foto: Matz und Schenk

Für zwei Monate bereichert eine besondere Leihgabe aus der Kölner Stiftskirche St. Severin die aktuelle Sonderpräsentation „Museum Schnütgen – Im Fokus. Auf den Spuren von Reliquien und Heiligen“, das sog. Korneliushorn.

Bei der Tour durch die Bonner Theaterlandschaft wird dem Publikum der Blick hinter die Kulissen ebenso ermöglicht wie das Hineinschnuppern in aktuelle Inszenierungen, um einen konzentrierten Einblick in das breite Spektrum des Bonner Theaterangebots zu gewinnen. Mit zahlreichen Kurzprogrammen soll die Theaternacht auch veränderten Sehgewohnheiten Rechnung tragen und das Publikum anregen, sich mit Leichtigkeit eine Nacht lang auf das vielfältige Bonner Theaterleben einzulassen.

Wir erzählen von Grenzgängern, Grenzüberschreitungen, Grenzenlosigkeit, Mehrsprachigkeit und Sprachverwirrung, lassen uns inspirieren von Weitgereisten und berühren angrenzende Künste. Austausch und Begegnung sowie kulinarische Gaumenfreuden aus aller Welt bereichern das Programm. Professionelle Erzähler und Erzählerinnen geben in Workshops Einblick in ihre Arbeit. Parallel zum Kurs  finden öffentliche Auftritte der Künstler statt. Es gibt die Gelegenheit, vielfältige Veranstaltungsformate kennenzulernen vom Erzählpfad bis zum Story Slam.

Der Dirigent Kaspar Zehnder | Bildrechte: Philharmonie Südwestfalen

Webers Fagottkonzert ist – neben dem von Mozart – das bekannteste Werk für dieses faszinierende, oft unterschätzte Instrument. Im März 1811 kam der 25-jährige Carl Maria von Weber nach München und hatte rundum Erfolg. Der Solo-Fagottist der Münchner Hofkapelle, Georg Friedrich Brandt, bat ihn um dieses Konzert. Es wurde sein Paradestück, er spielte es unter anderem in Wien, Prag und am Hof von Ludwigslust. Dieses Konzert verbindet klassische Formen mit der Klangsprache der beginnenden Romantik.

Foto: Birgit Hupfeld

Mit Bertolt Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ zeigt das Essener Grillo-Theater ein Stück, das trotz seines fortgeschrittenen Alters von rund 75 Jahren nichts an Aktualität verloren hat. Shen Tes Frage „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“ dürfte auch heute vielen Menschen leicht über die Lippen kommen.

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