Alle Kulturtipps in der Übersicht

Foto: Thomas Schriefers: Konzeptskizze

Parallel an zwei Orten – im Kunstmuseum Ahlen und im Marta Herford – widmet sich diese Ausstellung der faszinierenden Geschichte der Expos. Im Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen rückt die „beste Weltausstellung der Welt“ Themen ins Zentrum, die heute ebenso brisant sind wie vor über 100 Jahren.

Foto: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Sie erstreckt sich vom Norden Chiles über den Süden Perus. Es gibt Gebiete, in denen jahrzehntelang kein Tropfen Regen fällt. Im chilenischen Teil der Atacama erforscht der Sonderforschungsbereich 1211 „Earth - Evolution at the Dry Limit“ die wechselseitigen Beziehungen zwischen Landschaftsentwicklung und der Evolution des Lebens.

Foto: Bettina Stöss

Engelbert Humperdinck schuf nach „Hänsel und Gretel“ ein vielschichtiges Märchen mit betörend spätromantischer Musik über die wahre Schönheit des Menschen. Der junge Regisseur Tobias Ribitzky setzt es in Szene, Generalmusikdirektor Rasmus Baumann steht am Pult der Neuen Philharmonie Westfalen. In den Titelpartien sind Bele Kumberger und Martin Homrich zu erleben.

Szene aus Michael Thalheimers „Otello“-Inszenierung im Opernhaus Düsseldorf, hier mit Zoran Todorovic als Otello (FOTO: Hans Jörg Michel).

In Michael Thalheimers Inszenierung von Verdis (1813–1901) Spätwerk „Otello“ herrscht Dunkelheit, die ewige Nacht eines von Angst, Misstrauen und Paranoia beherrschten Hirns. Darin phosphoreszieren einzelne Gestalten, allen voran Jago, der Schurke, Auswurf der Gesellschaft, dessen Credo das absolute Nichts beschwört. Und Desdemona, die Leuchtende, Weise, die in einer Welt voller Intrigen, Gemeinheiten und Dekadenz den Gleichgesinnten sucht, den sie liebt – und der sie töten wird.

Foto: Jörg Fruck

Das Märkische Museum Witten eröffnet am Freitag, 12. Oktober 2018, um 19 Uhr, die zwei Ausstellungen:

„Stefan Winter – Gedicht einer Zelle. Ein Triptychon der Liebe und Ekstase“ und „Frank Michael Zeidler: Einzelgänger und Paare“.

Ausstellungslaufzeit: 13. Oktober 2018 – 27. Januar 2019

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