Alle Kulturtipps in der Übersicht

Roland Topor, Marteau pilon poil au menton, 1972 | © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Roland Topor, der bereits 1997 verstarb, wäre 2018 achtzig Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet ihm das Museum Folkwang eine Ausstellung, die sein vielfältiges Schaffen anhand von mehr als 200 Exponaten vorstellt: Neben satirischen Tuschzeichnungen für Zeitungen und Zeitschriften der 1960er Jahre wird das reiche illustrative Werk Topors anhand von Zeichnungen und Büchern aus mehr als drei Jahrzehnten präsentiert.

„Rheinreise“, Otto Maier (Verlag), Ravensburg, um 1910 (Kölnisches Stadtmuseum/ Foto: Rheinisches Bildarchiv, Sabrina Walz)

Die Ausstellung „Bretter, die die Welt bedeuten“ nimmt die kulturgeschichtliche Bedeutung der Gesellschaftsspiele in den Blick. Die oft kunstvoll illustrierten Spielbretter und Spielkarten aus den unterschiedlichsten Epochen der Kölner Geschichte spiegeln den wandelnden Zeitgeist und wichtige gesellschaftliche Entwicklungen: Politische Umbrüche und Propaganda, technische Errungenschaften, neue Reisemöglichkeiten oder gängige Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit – all dies prägt Spielregeln und Bildmotive.

Ronald Brautigam | Foto: Marc Borggreve

Zum 9. Mal findet in den Sommermonaten im Bonner Beethoven-Haus ein Meisterkurs für junge Nachwuchsmusiker statt. Dozent ist diesmal der renommierte niederländische Pianist und ausgewiesene Beethoven-Interpret Ronald Brautigam. Er wird vom 6. bis zum 9. August 2018 sechs ausgewählte junge Nachwuchspianistinnen und -pianisten unterrichten.

© Sammlung Dr. Stefan Piëch

Rolf Kauka hat ein ganzes Imperium mit eigenen Figuren für den hiesigen Markt erschaffen. Einige von ihnen sind bis heute aktuell, was für seinen unternehmerischen Weitblick und die Qualität der Arbeiten spricht. Die Figuren wurden über die Jahre modifiziert und immer wieder an den Zeitgeschmack angepasst. Die Ausstellung veranschaulicht die Entwicklung einer Kultmarke – von den ersten naturalistischen Zeichnungen bis zur Entstehung der weltberühmten Comicfiguren Fix & Foxi.

Alexander Chekemenv, Rovenky, Lugansk Region, aus der Serie: Donbass, 2005, Handabzug auf Barytpapier, Courtesy: Galerie Clara Maria Sels, Düsseldorf | Foto: Alexander Chekmenev

Für die Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ hat das Märkische Museum Witten drei Künstler eingeladen, Werker zu entwickeln, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet sowie den gesellschaftlichen Veränderungen, die mit dem Bergbau einhergingen, beschäftigen.

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