Alle Kulturtipps in der Übersicht

Kleine Brauttruhe, 2. Hälfte 14. Jh., Museum Schnütgen, Inv. C 11 | Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln / M. Mennicken

Mit der großen Sonderausstellung lädt das Museum zu einer Entdeckungstour ein. In den thematisch gegliederten Bereichen gibt es vor allem Werke zu erkunden, die normalerweise nicht zu sehen sind, da sie in den Depots gelagert werden. Aus den reichen Museumsbeständen werden Objekte unterschiedlicher Gattungen gezeigt, von Goldschmiedekunst bis zu Figürchen aus Ton. Die „Expedition“ ist eine Einladung zum selber Entdecken und  verläuft durch verschiedene Gebiete, in denen sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche ihre eigenen Routen wählen können.

Die siebte Ausgabe des Festivals NOW! ist den Grenzgängern in der Musik des 21. Jahrhunderts gewidmet. Diese bewegen sich entweder im Grenzbereich von klassischer Komposition und Jazzimprovisation, von europäischer und außereuropäischer Musiksprache, oder sie erschaffen eine neue Kunstform durch die Synthese von Musik und bewegtem Bild, Video und Tanz.

© Mordillo Foundation, all rights reserved 2011

Die Ausstellung MORDILLO – The Very Optimistic Pessimist stellt den berühmten, in Argentinien geborenen Zeichner zum ersten Mal seit 25 Jahren in einem deutschen Museum in all seinen Facetten vor. MORDILLO – The Very Optimistic Pessimist zeigt mit über 150 Originalen sowie hochwertiger Druckgrafik eine retrospektive Auswahl und gibt zum 85. Geburtstag dieses wichtigen Cartoonisten einen repräsentativen Überblick über sein Leben und Werk.

Iván Fischer | © Marco Borggreve

Iván Fischer gilt als großer Visionär, der immer wieder mit außergewöhnlichen Ideen überrascht. Neue Wege betritt Fischer auch, wenn er am 15. Oktober zum wiederholten Mal mit dem Budapest Festival Orchestra im Konzerthaus Dortmund gastiert. So wird das Orchester zunächst Bachs 3. Orchestersuite historisch informiert auf Barockinstrumenten spielen, um dann – für Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 d-moll und Tschaikowskys 4. Sinfonie – wieder zu modernen Instrumenten zu greifen.

Annette Maye | Foto: Gerhard Richter

Im Oktober startet das Festival wieder voll durch mit der bewährten Mischung aus spannenden Konzerten und Workshops im Hauptfestivalort Köln (Stadtgarten, Altes Pfandhaus und Trinitatiskirche). Darüber hinaus bietet das Festival auch Konzerte im Domicil Dortmund, in der Jazzschmiede Düsseldorf, im Bunker Ulmenwall Bielefeld, sowie in Frankfurt am Main in der Brotfabrik und in Dr. Hoch's Konservatorium.

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