Alle Kulturtipps in der Übersicht

(c) Charles Fréger, Wilder Mann - Cerbul din Corlata 2010 - 2011

Bildet das Porträt unser Ich ab oder bildet es erst das, was wir in der Rückschau als die eigene Individualität auffassen? Wie und in welchem Maße sind unser Job, Rituale, die Künste an der Konstruktion und Dekonstruktion geschlechtlicher Rollenvorstellungen beteiligt? Wohnt ein Ich in uns oder wohnt es vielmehr in den Schnittstellen zum Wir, in den Dingen, mit denen wir uns umgeben? Formt es sich in der Kleidung, die wir tragen, in den gekauften Möbeln und Kunstwerken?

Morenike Fadayomi (Tosca), Boris Statsenko (Scarpia) | Foto: Hans Jörg Michel

Dietrich Hilsdorfs packende Inszenierung von "Tosca" garantiert in der dramatischen Konfrontation der liebenden Sängerin mit Scarpias Polizeistaat einen „außergewöhnlich guten, spektakulären Opernabend, der den Opernbesucher sicherlich auch nach dem Fallen des Vorhangs weiterbeschäftigt“.

Das Theater Oberhausen | Von Roger Weil - Roger Weil, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21974986

Im Rahmen einer großen, bunten Silvester-Gala präsentiert jedes Ensemblemitglied der Theaters Oberhausen sein persönliches Lieblingslied. Von Tana Schanzara, über Beyoncé bis Udo Lindenberg bieten wird ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten, begleitet von einer Live-Band, moderiert von Intendant Florian Fiedler und der Hausregisseurin Babett Grube.

John Constable Ansicht von Salisbury, aus der Bibliothek des Erzdiakons Fisher 12. Juli 1829 Öl auf Papier | © Victoria and Albert Museum, London

Die Ausstellung „Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft“ in der Bundeskunsthalle entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum in München und seiner Zweigstelle in Bonn. Gemeinsam wählen die Häuser einen experimentellen und interdisziplinären Zugang zu diesem aktuellen Thema, der die unterschiedlichen Perspektiven künstlerischer Positionen, der Kulturgeschichte und der Naturwissenschaften vereint.

Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ im Februar 2017 im Theater Duisburg | Foto: Hans Jörg Michel

Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ basiert auf einer wahren Begebenheit. Es ist überliefert, dass im Haus des schottischen Botschafters in Nagasaki eine Geisha mit ihrem unehelichen Sohn gelebt und schließlich Selbstmord begangen hat. Für Regisseur Joan Anton Rechi ist die Tragödie der Cio-Cio-San eine der traurigsten Geschichten, die in einer Oper je erzählt wurden.

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