Alle Kulturtipps in der Übersicht

Hossein Pishkar leitet das Euregio Festival Orchestra | Foto: Susanne Diesner

In insgesamt 23 Konzerten von Münster bis Nordhorn und Osnabrück bis Enschede ziehen ausgezeichnete Musiker, sinfonische Orchester und Stars wie Max Raabe & Palast Orchester die Zuschauer in den Bann. Open Airs und das neugegründete Euregio Festival Orchestra setzen besondere Akzente.

Szenenfoto | © Johan Persson

Mit Carmen la Cubana kommt dieses Jahr das erste Musical aus Kuba nach Deutschland, England und in die Schweiz. Es ist die atemberaubende Neuinterpretation des legendären Carmen-Stoffs und der vertrauten Melodien Georges Bizets. Vom 17. bis 29. Juli 2018 (Deutschlandpremiere 19. Juli) gastiert Carmen la Cubana in der Kölner Philharmonie.

Ausschnitt aus: Renato Guttuso, Maggio 1968 -  Giornale Murale [Mai 1968 -  Wandzeitung], 1968, Öl auf Karton  und Leinwand, 280 x 480 cm, Ludwig  Forum für Internationale Kunst,  Aachen | © VG Bildkunst, Bonn 2017, Foto: Carl Brunn.

Aus der Distanz von einem halben Jahrhundert blickt die Ausstellung zurück auf das Jahr 1968 und beleuchtet erstmals in Abgrenzung zu den bisher zu dem Themenkomplex realisierten Schauen die Ideen, Aktionen, Mythen und Selbst-Deutungen einer Generation im Spiegel ihrer künstlerischen Produkte und Praktiken, um deutlich zu machen, aus welchem Geist die damaligen Aktionsformen und künstlerischen Sprachen entsprungen sind und welchen nicht zu überschätzenden Wert sie noch heute besitzen.

Stefan Schleue (Alfonso), Alina Wolff (Rahel) | Foto: Björn Hickmann/Stage Picture

Spanien im 12. Jahrhundert: Das Land ist aufgeteilt zwischen christlichen Spaniern und islamischen Mauren. Es herrscht ein unsicherer Frieden zwischen dem weit entwickelten muslimischen Süden und dem katholischen Norden des Landes. Die jüdische Bevölkerung kann ihren Glauben nur unter christlicher Herrschaft ausüben.

Szenenfoto | © Theater Bonn

Bizet ist es mit Carmen gelungen, diesen auf der Novelle von Prosper Mérimée aus dem Jahr 1845 beruhenden Stoff mit den Mitteln einer Opéra comique zu erzählen, musikalisch das gesamte Spektrum von Leichtigkeit, Alltäglichkeit, Albernheit und Härte, Verführung und Spiel, Grausamkeit und Schicksalshaftigkeit einzusetzen. Unerhört scheint diese Tragödie, in der der Mensch es wagt, spielerisch, lässig und arrogant – sich seiner Unterlegenheit bewusst – gegen den Tod anzutreten.

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