Kulturpolitisches Forum WDR 3

Welche neuen Geschichten von Europa können wir gemeinsam entwickeln und uns gegenseitig erzählen? Wer wollen wir sein, und wo wollen wir gemeinsam hin?

Der Begriff Stadttheater erklärt wenig. Gegensätzliche Positionen gehörten schon immer zum Theater. Trennlinien verlaufen zwischen Sprechtheater und performativem Theater oder zwischen der Frage nach dem gesellschaftlichen Auftrag und der künstlerischen Autonomie. Doch Auftrag in wessen Namen?

Die Flüchtlinge integrieren, die Kinder stark und gegen Rechts mobil machen: Es mangelt nicht an Ideen, was die Kultur insgesamt aktuell für die Gesellschaft zu leisten habe. Das Theater wird zum Ort kultureller Bildung, der Integration und Experimantallabor des Digitalen.

Museen und Theater sind oft über ein halbes Jahrhundert alt und weisen teils erhebliche Schäden auf. Die "Kulturimmobilien" sind nicht nur Ausdruck städtischer Identität, sondern bereiten auch Sorgen.

Im Rahmen der Neuen Wir-Erzählungen aus Brüssel spricht Wim Distelmans, Onkologe und Leiter der Palliativstation an der Universität UZ Brüssel mit Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universtität Hamburg.

Michael Köhler diskutiert mit seinen Gästen über die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Kulturförderung und das Radiohörspiel als originäre Kunstform.

Im Jahr 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche zu Wittenberg zum 500. Mal. Die Evangelische Kirche, der Bund und Länder begehen seit 2008 die sogenannte Reformationsdekade.

"Jugend und Alter" oder "Alte und Junge" hat es zu allen  Zeiten gegeben und scheinbar zu allen Zeiten in gleicher Weise. Der Eindruck trügt.

Zehn Jahre nachdem der Deutsche Städtetag in seiner Aachener Erklärung den Aufbau Kommunaler Bildungslandschaften forderte und zwei Jahre nach Inkrafttreten des Kulturfördergesetzes in NRW ist das Thema Kulturelle Bildung aktueller denn je.

Am 3. Januar 2017 jährte sich der Todestag von Ernst Hardt zum 70. Mal. Der WDR erinnert mit einer Diskussionsrunde an das Leben und Werk des früheren Intendanten (2. Teil).

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