MIRÓ – Welt der Monster | Max Ernst Museum Brühl

Ausschnitt aus: Joan Miró, Ohne Titel, 1980, Wolle, Collection Fondation Marguerite et Aimé Maeght,  Saint-Paul – France | © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Ausschnitt aus: Joan Miró, Ohne Titel, 1980, Wolle, Collection Fondation Marguerite et Aimé Maeght, Saint-Paul – France | © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2017
WDR 3 Kulturtipp: 

Joan Mirós plastisches Werk im Max Ernst Museum Brühl des LVR

3.9.2017 – 28.1.2018


Joan Miró (1893-1983) gehört zu den bedeutendsten und populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk bietet ein faszinierendes Spektrum bildnerischer Mittel, die durch ihre Vielfalt und Erfindungskraft beeindrucken.  

Unter dem Titel „MIRÓ – Welt der Monster“ stellt die Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl des LVR vom 3. September 2017 bis zum 28. Januar 2018 das weniger bekannte plastische Schaffen des weltberühmten in Barcelona geborenen Malers, Grafikers und Bildhauers in den 1960er- und 70er-Jahren heraus. In dieser Zeit entstanden zahlreiche, aus Fundstücken und ausgedienten Gegenständen kombinierte Figuren, die anschließend in Bronze gegossen wurden. Einige von ihnen sind farbig bemalt und wirken wie seinen sprühend-bunten Gemälden entsprungen. Für Miró bevölkern sie eine „wahrhaft traumhafte Welt lebender Monster“. Rund 40 bis zu drei Meter hohe Bronzeplastiken bilden das Herzstück der Ausstellung, die insgesamt 67 Werke umfasst. Sie stehen in unmittelbarem Dialog mit ausgewählten Gemälden, Arbeiten auf Papier und einer Tapisserie und erlauben verblüffende Einblicke in das auf alle Gattungen übergreifende Schaffen des Künstlers.


Weitere Informationen und Impressionen: www.maxernstmuseum.lvr.de