"Das Jetzt dauert 30 Millisekunden" von Harald Fuchs im LVR-LandesMuseum Bonn

Installation Harald Fuchs 2015 | Foto Jürgen Vogel/LVR - LandesMuseum Bonn
Installation Harald Fuchs 2015 | Foto Jürgen Vogel/LVR - LandesMuseum Bonn
WDR 3 Kulturtipp: 

Die Ausstellung Das Jetzt dauert 30 Millisekunden zeigt vom 5. Februar bis zum 3. Mai 2015 sechs eigens für das Themenspektrum und die Räumlichkeiten des LVR-LandesMuseum entwickelte Installationen des Künstlers Harald Fuchs.
Den 1954 geborenen und in Köln lebenden Künstler beschäftigen die Quantenphysik ebenso wie Schamanismus, Gentechnologie sowie die uralten Praktiken und Weisheiten von Naturvölkern. Die Bildwelten der Naturwissenschaft, der Religion, der Kulturgeschichte und der Kunst werden für ihn gleichermaßen zum Fundus. Seine raumgreifenden Arbeiten kombinieren Objekt, Skulptur, Fotografie, Projektion und Film zu Installationen, die als „visuelle Geflechte“ den Betrachter neugierig machen, ihn locken, ihre verwobenen Ebenen für sich zu entdecken. Auf ganz besondere Weise verbinden sich seine Installationen dabei mit dem Ort der Ausstellung, dem Museum selbst. Harald Fuchs, der sich selbst bereits als Teilnehmer zahlreicher Expeditionen auf die Spurensuche nach kultur- und menschheitsgeschichtlichen Zeugnissen begeben hat, nimmt auf die archäologischen Funde und die Arbeit der Archäologen Bezug. Immer wieder begegnet der Betrachter bei dieser Spurensuche vorgeschichtlichen Objekten sowie den Bildwelten der Naturwissenschaft des 21. Jahrhunderts.

 

Website: www.landesmuseum-bonn.lvr.de