Bretter, die die Welt bedeuten | Kölnisches Stadtmuseum

„Rheinreise“, Otto Maier (Verlag), Ravensburg, um 1910 (Kölnisches Stadtmuseum/ Foto: Rheinisches Bildarchiv, Sabrina Walz)
„Rheinreise“, Otto Maier (Verlag), Ravensburg, um 1910 (Kölnisches Stadtmuseum/ Foto: Rheinisches Bildarchiv, Sabrina Walz)
WDR 3 Kulturtipp: 

Spielend durch 2000 Jahre Köln

05. Mai – 26. August 2018


Spielen ist seit jeher ein menschliches Bedürfnis. Spielen macht Spaß, regt die Sinne an, schult das Gedächtnis und beflügelt die Fantasie. Schon zu Zeiten der Römer erfreuten sich Spiele mit Würfeln oder Tierknochen großer Beliebtheit. Waren im Mittelalter aufwendig gefertigte Brett-, Würfel- und Kartenspiele dem Adel vorbehalten, wurden Gesellschaftsspiele im 19. Jahrhundert durch neue Drucktechniken auch für eine breitere Bevölkerungsschicht bezahlbar. Zudem kamen erstmals Spiele für Kinder auf den Markt, die nicht nur unterhalten, sondern vor allem auch ihrer Bildung und Erziehung dienen sollten. 

Die Ausstellung „BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN“ nimmt die kulturgeschichtliche Bedeutung der Gesellschaftsspiele in den Blick. Die oft kunstvoll illustrierten Spielbretter und Spielkarten aus den unterschiedlichsten Epochen der Kölner Geschichte spiegeln den wandelnden Zeitgeist und wichtige gesellschaftliche Entwicklungen: Politische Umbrüche und Propaganda, technische Errungenschaften, neue Reisemöglichkeiten oder gängige Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit – all dies prägt Spielregeln und Bildmotive.


Weitere Informationen: koelnisches-stadtmuseum.de