Adolf Erbslöh | Von der Heydt-Museum Wuppertal

Adolf Erbslöh, Selbstbildnis, 1928 | Dauerleihgabe aus Privatbesitz Von der Heydt-Museum Wuppertal  | © VG Bild-Kunst, Bonn, 2017
Adolf Erbslöh, Selbstbildnis, 1928 | Dauerleihgabe aus Privatbesitz Von der Heydt-Museum Wuppertal | © VG Bild-Kunst, Bonn, 2017
WDR 3 Kulturtipp: 

Der Avantgardemacher

11. April – 20. August 2017


Adolf Erbslöh (1881-1947) ist eine umfassende Werkschau gewidmet, die seine kraftvoll leuchtenden Gemälde in den Mittelpunkt rückt. Zudem präsentiert die Ausstellung Werke seiner Künstlerfreunde, um Erbslöhs Rolle als Avantgardemacher zu beleuchten. Denn der aus Wuppertal stammende Erbslöh förderte als Freund die Künstler der Münchner Szene um Marianne von Werefkin, Alexej von Jawlensky, Franz Marc, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter vor und nach dem Ersten Weltkrieg, sodass sie schließlich internationale Beachtung fanden. Sie bildeten eine explosive Gruppe von Individualisten, die er als engagierter Organisator und Mediator zusammenhielt und der er den Weg zu verschiedenen Ausstellungen in renommierten Museen ebnete. So kam es schon in den 1910er Jahren zu Ausstellungen in (Wuppertal-) Elberfeld, in der Ruhmeshalle in (Wuppertal-)Barmen und anderen bedeutenden Kunstorten des Rhein-Ruhrgebietes. Dabei halfen dem weltgewandten Erbslöh seine Kontakte zu den führenden Museumsdirektoren seiner Zeit, zu Richart Reiche, zu Friedrich Fries und zu Karl Ernst Osthaus.


Weitere Informationen: vdh.netgate1.net