3. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker | Krefeld/Mönchengladbach

Cellistin Quirine Viersen (Nachweis: Jelmer de Haas)
Cellistin Quirine Viersen (Nachweis: Jelmer de Haas)
WDR 3 Kulturtipp: 

Dienstag, 11. Dezember 2018


Im 3. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker gibt es ein Wiedersehen mit der Cellistin Quirine Viersen. Nachdem sie das Publikum am Niederrhein im August 2015 mit ihrer ebenso einfühlsamen wie kraftvollen Interpretation von Edward Elgars Cellokonzert begeisterte, hat sie nun das Cellokonzert von Samuel Barber in Gepäck. Auch darin erhält die Künstlerin, die 1994 als erste Niederländerin den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb gewann, reichlich Gelegenheit, ihr großes Können zu zeigen. Unruhe und dramatische Gegensätze prägen die beiden Außensätze des Konzerts, dazwischen steht ein ausdrucksintensiver Mittelsatz.

Mit Philip Glass’ „Façades” beginnt das Konzert außergewöhnlich ruhig, beinahe hypnotisch. Stete Motivwiederholungen, über denen sich allmählich eine Melodie entfaltet, sorgen in dem für Glass typischen Stil der „repetitiven Strukturen“ für eine besondere Atmosphäre.

Als krönender Höhepunkt des Abends erklingt die Sinfonie Nr. 39 Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, die erste seiner berühmten drei letzten Sinfonien. In ihr steht die Freude im Mittelpunkt, allerdings bezogen auf etwas „Höheres“. Und auch Schmerz und Kampf, die vor der Freude stehen, werden nicht vergessen.

 


Weitere Informationen,Termine und Tickets: niederrheinische-sinfoniker.de