25.05.2014 - Verteidigt die Kultur! Das Freihandelsabkommen

Die vielfältige Kulturlandschaft in Deutschland droht Schaden zu nehmen, sollten Kulturgüter und -dienstleistungen durch das Freihandelsabkommen mit den USA als allgemeines Wirtschaftsgut behandelt werden?

Wenn Kultur, Bildung und Politik darin übereinstimmen, dass Kreativität eine wichtige Ressource Europas im 21. Jahrhundert ist, dann gilt es, die mühsam errungenen Strukturen nicht leichtfertig zu opfern. Dabei darf nicht übersehen werden, dass die gravierenden Auswirkungen, soweit sie absehbar sind, weit über den Kulturbereich hinausreichen. Die lachenden Dritten wären jedenfalls die internationalen Konzerne. Was droht, ist die Aushebelung demokratischer Strukturen.

Es diskutieren:
Maurice Gourdault-Montagne, Französischer Botschafter
Verena Metze-Mangold, Deutsche UNESCO-Kommission
Gerhard Pfennig, Initiative Urheberrecht
Klaus Staeck, Akademie der Künste
Hans-Jürgen Urban, IG Metall
Olaf Zimmermann, Deutscher Kulturrat

Moderation: Jürgen König

Aufnahme vom 20. Mai 2014 aus der Akademie der Künste, Berlin.

Redaktion: Karl Karst