24.04.2016 - Kulturgut Künstlernachlässe

  Künstlergruppe „Das Junge Rheinland“, Im Atelier von Heinz May 1926, v.l.n.r.: Bernhardine und Walter Ophey, Jupp Rübsam (im Rahmen), Charlotte und Ernst Gottschalk (hinten rechts), Ethie und Heinz May (vorne rechts) | Bildquelle: RAK Bonn
Künstlergruppe „Das Junge Rheinland“, Im Atelier von Heinz May 1926, v.l.n.r.: Bernhardine und Walter Ophey, Jupp Rübsam (im Rahmen), Charlotte und Ernst Gottschalk (hinten rechts), Ethie und Heinz May (vorne rechts) | Bildquelle: RAK Bonn

Die klassische Moderne ist längst über hundert Jahre alt und selbst die künstlerische Avantgarde hat über ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel. Vieles ist längst Geschichte. Wie gehen wir eigentlich mit unserer jüngsten Vergangenheit um? Wohin mit der Kunst, den Werken, Briefen, Entwürfen, Skizzen, Nachlässen? Wie wollen wir künftig erinnern? Wie verändert sich unser Gedächtnis?

Das Podium auf dem Bonner Symposion über Künstlernachlässe als Kulturgut fragt “Wohin mit der Kunst“, wie soll künftig „verwertet“ werden? Welche Rolle und Bedeutung hat der Handel? Rücken Nachlässe stärker ins Bewusstsein von Geschichts- und Kunstwissenschaft? Ist eine stärkere Regionalisierung ratsam?

Thomas Gaethgens, Getty Research Institute, Los Angeles
Henrik Hanstein, Kunsthaus Lempertz, Köln
Heinz Holtmann, Galerist, Köln
Britta Kaiser-Schuster, Kulturstiftung der Länder, Berlin
Bernd Neuendorf, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Düsseldorf
Gerhard Pfennig, Archiv für Künstlernachlässe Stiftung Kunstfonds, Brauweiler

Aufnahme aus der Bonner Bundeskunsthalle vom 23. April 2016

Redaktion: Karl Karst