22.02.2015 - Phänomen Fußgängerzone - Eine künstlerische Befragung in Paderborn

(Bildrechte: WDR/Robert B. Fishman)
(Bildrechte: WDR/Robert B. Fishman)

Fußgängerzonen, ob einladende Flaniermeilen oder nur zweckdienliche Einkaufs-Rennstrecken, gibt es in nahezu jeder deutschen Stadt. Nicht selten führen Mieterwechsel, verändertes Konsumentenverhalten und Erwartungen an den öffentlichen Raum zu städtebaulichen Problemen. Die Fußgängerzone ist in vielen Kommunen in die Krise gekommen.

Mit „Tatort Paderborn“ hat die ostwestfälische Stadt im letzten Sommer eine künstlerische Befragung der Fußgängerzone realisiert. Ein Dutzend Künstler haben die der Fußgängerzone  teilweise vergoldet, seltsame Brunnen installiert, zahlreiche Kräuterbeete oder skurrile Verkehrsschilderbäume errichtet.

„Die Fußgängerzone wurde zu einer Art Bühne für ein Ausstellungsprojekt mit aktueller Kunst – gepaart mit einer gehörigen Portion Witz und Provokation“, erklärt Kurator Florian Matzner. Die zentrale Frage war, was passiert im Zentrum unserer Städte.

 

Mit Michael Köhler diskutieren:
Christoph Gockel-Böhner, Kulturamtsleiter Paderborn
Florian Matzner, Kurator an der Akademie für Bildende Künste München
Verena Seibt, Bildende Künstlerin
Clea Stracke, Bildende Künstlerin

Redaktion: Karl Karst