20.09.2015 - Zukunft der kulturpolitischen Transformation - Was bleibt zu tun?

(Bildrechte: dpa)
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Der 8te Kulturpolitische Bundeskongress versucht einen Rückblick mit Ausblick auf eine Zukunft, in der Kulturpolitik wieder stärker als pluralistisch organisierte Demokratiepolitik begriffen wird.

Mit der Verwirklichung der Deutschen Einheit hat sich auch die Kulturpolitik verändert – sowohl konzeptionell wie instrumentell. Im Einigungsvertrag ist die Kultur in Artikel 35 mit verfassungsrechtlichem Rang gesetzlich verankert, was der Kultur in den ostdeutschen Ländern und auf Bundesebene mehr Gewicht verliehen hat. Der Bund trat auf dieser Basis unmittelbar nach der Wende im Rahmen der Übergangsfinanzierung mit groß dimensionierten Programmen auf, um die kulturelle Infrastruktur in Ostdeutschland flächendeckend zu erhalten, zu modernisieren und sogar auszubauen. Auch die neuen Länder und die Kommunen beteiligten sich an diesem Transformationsprozess der kulturellen Infrastruktur. Der 8. Kulturpolitische Bundeskongress versucht einen Rückblick mit Ausblick auf eine Zukunft, in der Kulturpolitik wieder stärker als pluralistisch organisierte Demokratiepolitik begriffen wird.

Jürgen König diskutiert mit:
Jens Bisky, Kulturredakteur der Süddeutschen Zeitung
Sigrid Hupach, Kulturpolitische Sprecherin im Deutschen Bundestag (Fraktion Die Linke)
Philipp Lengsfeld, Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag (CDU/CSU-Fraktion)
Hiltrud Lotze, Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag (SPD-Fraktion)
Ulle Schauws, Kulturpolitische Sprecherin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) im Deutschen Bundestag

Redaktion: Karl Karst