17.05.2015 - Wert und Wertigkeit - Kunst im öffentlichen Besitz

(Bildrechte: dpa/WDR(M))
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Wann ist der Verkauf von Kunstwerken legitim? Welche Kriterien muss es geben und was sollte mit dem Erlös geschehen?

Die Vorgänge um den Verkauf von zwei Werken von Andy Warhol durch den Casinobetreiber Westpiel für rund 120 Mio. Euro haben im November 2014 eine beachtenswerte Resonanz in den Medien und in der Öffentlichkeit ausgelöst. Es gab heftige Kritik von allen Seiten und Vorwürfe wurden laut, das Ansehen NRWs habe gelitten. Neue Nahrung erhielt die Debatte, als im Januar 2015 Pläne der Portigon AG – der Rechtsnachfolgerin der ehemaligen WestLB – öffentlich wurden, die unternehmenseigene Kunstsammlung im Wege der Abwicklung zur Befriedigung von Gläubigerforderungen zu versteigern.

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse werden in der Öffentlichkeit damit zusammenhängende kulturpolitische Fragestellungen diskutiert, ob und wann der Verkauf von Kunstwerken legitim sei, welche Kriterien dafür zu verlangen seien und was mit dem Erlös zu geschehen habe.  

Darüber diskutiert Peter Grabowski mit:
Henrik Hanstein, Kunsthändler
Oliver Keymis, MdL Bündnis 90/Grüne
Marcel Odenbach, Künstler
Thomas Sternberg, MdL CDU
Barbara Welzel, Verband Dt. Kunsthistoriker

Aufnahme vom 13. Mai 2015.

Redaktion: Karl Karst