16.10.2016 - Bühne frei für den Frieden

Bühnenmitarbeiter gegen Rechtsradikalismus | Bildquelle: Schauspielhaus Dortmund
Bühnenmitarbeiter gegen Rechtsradikalismus | Bildquelle: Schauspielhaus Dortmund

Der Theateruser kann per Twitter live kommentieren, Bühnenmitarbeiter demonstrieren für ihre Überzeugung. Digitale Experimente treffen auf analoges Engagement. Eine Diskussion über politische Positionierung der Theater.

Das Theater ist schon immer ein Experimentierfeld für gesellschaftliche und künstlerische Utopien. Schillers Räuber probten die Revolte auf der Bühne, aus Brechts politischer Haltung entwickelt sich ein eigener Dokumentartheaterstil.

Theater in digitalen Räumen

Die virtuelle Ausstellung "Orte der Utopie", die vom Institut für Moderne im Rheinland konzipiert wurde, ist mobil per Handy begehbar. Das Theatermuseum in Düsseldorf kämpft dagegen um seinen Erhalt.

Bühnenmitarbeiter gehen auf die Straße

Wie steht es um das gesellschaftlichen Engagement? Bei der Neonazi-Demonstration in Dortmund bezog das Schauspielhaus Dortmund mit einer Spiegelbarrikade Stellung gegen die rechte Szene. Auch bei der Integration von Flüchtlingen engagieren sich Theaterkünstler ganz konkret.

Vom Zuschauer zum User

Über die politische Positionierung der Bühnen diskutieren Theaterwissenschaftler Winrich Meiszies, Medienkünstlerin Ute Vogel, Schauspieldirektor Kay Voges und Gertrude Cepl-Kaufmann vom Institut für Moderne im Rheinland.


Moderation: Petra Weber
Redaktion: Karl Karst