1. Sinfoniekonzert mit Ingolf Wunder | Neue Philharmonie Westfalen

Neue Philharmonie Westfalen | Foto: Pedro Malinowski
Neue Philharmonie Westfalen | Foto: Pedro Malinowski
WDR 3 Kulturtipp: 

Dienstag, 19. September 2017, 19.30 Uhr
Ruhrfestspielhaus Recklinghausen
(Tickets: www.imVorverkauf.de, 0209 / 14 77 999)

Mittwoch, 20. September 2017, 19.30 Uhr
Konzertaula Kamen
(Tickets: doris.erbrich@kreis-unna.de, 02303 / 27 14 41)


Variationen

"Variationen schreiben ist vorläufig das Gescheiteste, was Sie tun können." So empfahl Johannes Brahms seinem einzigen Kompositionsschüler Gustav Jenner. Denn die Variation verlangt sowohl Strenge als auch Fantasie. In seinen "Haydn-Variationen" legte Brahms selbst ein Musterbeispiel vor: Auch wenn die Pfade scheinbar noch sehr abschweifen, wahren sie in kleinsten Details immer Bezug zum sinnstiftenden Thema. Von "Ökonomie und dennoch: Reichtum" der Brahms'schen Musik war Arnold Schönberg tief beeindruckt. Dessen Schüler Anton Webern wiederum schrieb sein letztes Orchesterwerk als Variation. Kurz zuvor, 1934, kleidete Rachmaninow Paganinis berühmtes Thema aus der 24. Violincaprice in sinfonische Opulenz und verwob es mit dem teuflischen "Dies Irae"-Motiv. Ingolf Wunder wird den hochvirtuosen Klavierpart übernehmen. Seit seinem mehrfachen Preisgewinn beim Warschauer Chopin-Wettbewerb 2010 ist der österreichische Pianist zu Gast in internationalen Konzertsälen und hat vier Alben bei der Deutschen Grammophon aufgenommen.


Johannes Brahms (1833–1897)

Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
Sergej Rachmaninow (1873–1943)

Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
Anton Webern (1883–1945)

Variationen op. 30
Max Reger (1873–1916)

Variationen und Fuge über ein Thema von Beethoven op. 86

Ingolf Wunder_Klavier

NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN

GMD Rasmus Baumann_Leitung


Weitere Informationen: www.neue-philharmonie-westfalen.de